Gedanken im Februar 2017

Die Bäume beschäftigen mich.
Das Buch von Maximilian Moser und Edwin Thoma: “Die sanfte Medizin der Bäume – Gesund leben mit altem und neuem Wissen”, das ich mir gewünscht hatte, zieht mich immer wieder in seinen Bann.

Wie schade, dass es nicht mehr 1999 ist und UNSER Haus nun nicht mehr nach diesem neuen alten Wissen gestaltet werden kann. Das Frankenholz wäre der geeignete Ort gewesen, um alles zu prüfen und das Beste zu behalten.

Nun, neue Generationen werden es hoffentlich besser machen. Frankenholz muss ich wohl der Vergangenheit zuordnen. Eine solche Chance hat man sicher nur einmal im Leben.

Meine Gedankenwelt diesbezüglich könnte ich höchstens noch in Geschichten einfließen lassen, um sie weiter zu geben.

Ich denke: Was im Leben zählt, sind letztendlich die „alten Tugenden“ wie Freundschaft, Treue, Ehrlichkeit vor sich selbst und zu anderen, Dankbarkeit für das Wunder Leben in allen seinen Erscheinungen, für die Schönheit des Augenblicks, für die eigene Familie mit Kindern, Enkeln und den verzweigten Nachkommen der Geschwister, in denen man den Genpool der Familie versammelt findet. Sich hingezogen fühlen zu Menschen, auch manchmal eigentlich fremden, in denen man sich wiederfindet mit allen Fehlern und Schwächen, mit dem wachen Verstand und dem tiefen Gefühl, mit den künstlerischen Fähigkeiten, die zu Fertigkeiten ausgebildet wurden, mit liebevoller Zärtlichkeit und beharrlicher Freundschaft – das ist, was ich nicht vermissen möchte in dieser Welt, die oft den Eindruck von Kälte vermittelt.

Holzskulptur

Wofür brennst du?

Posted by Veit Lindau on Montag, 1. Februar 2016

Neu im Dezember 2015

Bei WordPress: http://blog.gerelca.de

Gefunden und für gut befunden

Ein freier Mensch
Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs,als die dumpfe Ruhe Utopiens.Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen, dies ist mein Werk.
Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch.
Albert Schweitzer

2. Advent 2014

2.12.14 Im Telegrammstil

Wieder zeit verloren durch ineffektive pc-arbeiten
Fotos nicht wieder aufgefunden
Wiederholen müssen
Friere
Muss wärmflasche für die füße machen
Gestern abrechnung für oktober u. november notiert
Hängeregistratur kontrolliert
Homepage alt aussortiert
Schade drum
Alte war schöner als jetzige

Trauer und Tat

Begegnung mit Rilke in der Frühe im Leiden des Nichtseins.

Nicht sind die Leiden erkannt,
nicht ist die Liebe gelernt,
und was im Tod uns entfernt,

ist nicht entschleiert.
Einzig das Lied überm Land
heiligt und feiert.

Wunder ist nicht nur im unerklärten
Überstehen der Gefahr;
erst in einer klaren reingewährten
Leistung wird das Wunder wunderbar.

Mitzuwirken ist nicht Überhebung
an dem unbeschreiblichen Bezug,
immer inniger wird die Verwebung,
nur Getragensein ist nicht genug. R. M Rilke

Ziehen

Fortzugehen 14.11.2014
Rastlosigkeit im Herzen und eine Geistseele, die von Ruhe nichts weiß, das bin ich.
Heute wieder einmal früh um vier gelesen in Thomas Manns „Joseph und seine Brüder“ Bd.1, Seite 410:
„Was er glaubte, war, dass der Geist Gottes, … über den Chaoswassern gebrütet und durch das Wort die Welt erschaffen hatte. …: Man denke! Durch das Wort, … war die Welt entstanden, und selbst heute noch – mochte ein Ding auch vorhanden sein, so war es in Wahrheit doch eigentlich erst vorhanden, wenn der Mensch ihm im Wort Dasein verliehen und es benannt hatte.“
Wieder einmal, nach vielen Jahren, lese ich es noch einmal und es erscheint mir alles neu und doch wie gewusst. Damals verinnerlichte ich wohl vieles davon. So schrieb ich in einem Gedicht:
„ …Reiß aus dem Boden, die Wurzeln mir,
falle, brückig
von Ufer zu Ufer…“
Und bei ihm las ich vorgestern auf Seite 322:
„… und die Geschichten, die uns an einem Ort widerfahren, sind Wurzeln …“

Schon Heimweh?

Heute bin ich stolz auf mich, denn ich bin in der fremden Stadt mit dem Bus gefahren, von dessen Haltestelle ich vorher nichts wusste, und habe mir im Centrum eine Aufladung für mein Handy geholt. Ich bummelte ein wenig in den Geschäften, bestaunte die hohen Preise der Bekleidung und sah ein, dass ich davon absolut nichts benötige, weil mein Kleiderschrank schon so nicht alles fassen kann. Und warum sollte ich Wollpullover ausrangieren und mir welche aus Cashmer kaufen? Nur weil die alten mich Alte jucken? Warum sollte ich mir eine neue Jacke kaufen, wo ich an meine alte, mit selbsteingefügten Innentaschen versehenen Jeansjacke doch gerade erst einen selbst gehäkelten Kragen genäht habe, damit er weicher ist? Nur, weil dieses neue Material sich so samtweich anfasst? Wenn ich da etwas kaufen wollen würde, müsste ich 12 Wochen lang fasten und nur Wasser trinken vom Hahn …

Obwohl ich die Meerschweinchen sehr mag und hier auch meinen PC habe, an dem ich arbeiten kann, obwohl ich hier so vieles vorfinde, was mir schmeckt, die Küche mit dem neuen Induktionsherd super schnell ist und ich Hilfe vom Nachbarsjungen beim Schneiden des Gemüses habe, MÖCHTE ICH LANGSAM HEIM. Morgen holt mich mein Sohn noch einmal und fährt mich zum Blumen gießen, da werde ich die Heizung wieder anmachen, damit es warm ist, wenn ich am Sonntag heim komme. Da freu ich mich drauf, so schön es hier auch ist.

Meine Schäfchen
Die kleinen Quietscher, Heuvertilger,
Mümmelmeeris, Veggiefresser
sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Kommen hoch an ihrer Glaswand,
kennen die mich? Keine Faxen,
bin eben jetzt ihr Hirtchen,
ihr Be-Wirtchen. Ist kein Aufwand,
ist schon Freude, wenn sie nach mir sehn.
Das ist einfach schön!

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Neuer Tag

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Heilung finden

Die neuesten Blogeinträge aus der Kategorie 'Werken':

Weihnachtswerkstatt

Autor: (c) Gerel Calow am 15.12.2016

Meine Einraumwohnung hat einen Nachteil: Ich muss sie als Schlaf-, Wohn-, Arbeits- und Vergnügungs-Stätte nutzen, ohne eine Ausweichmöglichkeit zu haben. Okay, ich gehe zweimal täglich an die Luft, meist verbunden mit Einkaufsgängen, oft aber zum Glück auch einfach zum Spaziergang. Unterwegs rede ich mit allen, die sich ANBIETEN. Das sind meist Hundebesitzer. Wir reden dann über den Hund. Gestern war ich richtig glücklich durch so ein Gespräch. Ein kleiner, süßer, dreijähriger Nero wurde von zwei jungen Frauen ausgeführt. Die andere erzählte, dass sie mal eine Beagle gehabt hat, der Nero hat nämlich auch so eine weiße Schwanzspitze. Er hat ein ziemlich buntes Fell: verschiedene Brauntöne, ein wenig schwarz, mehrere weiße Stellen und eine wirklich süße spitze Schnauze. Sie haben ihn aus Griechenland. Die spitzen Ohren sind unterschiedlich, das eine ist mehr abgeknickt als das andere. Da er einen ziemlich langen Körper hat, vermuten sie, dass Dackel drin ist im Mix. Ein Brüderchen soll ganz kurze Beine haben, er selbst aber hat eine gute Hundefigur und könnte als Terrier durchgehen. Er ist erheblich kleiner als Sita war, aber genauso intelligent. Er hat gespürt, dass wir über ihn reden und war sehr aufmerksam. Seine Blicke wanderten von einem zum anderen, aber weilten am längsten auf seiner Halterin - die glückliche. Ich habe in meiner "Werkstatt" gestrickt und dann in der Waschmaschine gefilzt. So etwas habe ich vorher noch nie gemacht, aber die Ergebnisse sind annehmbar. Ich werde meine Tochter und die Mutter meiner Enkel damit "beglücken". Das Besticken dieses Filzes mit kleinen Perlen ist viel schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Der Filz ist so fest, dass ich die Nadel zwar reinstecken kann, aber mit der Zange wieder herausziehen muss, weil meine Finger durch die Arthrose nicht genügend Kraft haben. Auch die Fingerpüppchen für Linus, damit er seiner kleinen Schwester Amalia etwas vorspielen kann, fordern mich voll. Lange kann ich mich nicht konzentrieren, weil ich zu diesen kleinen Sachen eine Brille benötige und dann läuft die Nase und die Augen tränen. Also sind laufend Pausen angesagt. Das Stricken mit dem dicken Filzgarn konnte ich ohne Nasenfahrrad bewältigen. Darum war es einigermaßen erholsam. Gestern stieß ich im Internet auf eine recht erfolgreiche Autorin: Cornelia Funke. Nachdem ich meinen letzten dicken Wälzer durchgelesen hatte - ist auch schwierig die Leserei, weil nur mit Brille möglich - holte ich mir einige Bücher von ihr aus der Bibliothek und bin schon sehr gespannt. Auch eine Märchen-CD nahm ich mit, die diente mir heute als Entspannung zwischendurch. "Rotkäppchen" - weil ich ja die Figuren für das Märchen schneidere. Mal sehen, ob ich es schaffe, nach der Fertigstellung eine kleine Sentenz daraus als Video aufzunehmen mit den gestalteten Puppen, weiß ich noch nicht. Der Jäger in dem Film wurde von einem meiner Lieblingsschauspieler gegeben. Nun finde ich die Jägerpuppe so hässlich, dass ich eine neue machen will, auch die Mutter gefällt mir nun nicht mehr. Aber ich habe ja Plätzchen gebacken, die noch nicht verziert sind. Das will ich unbedingt noch. Für Weihnachtskarten habe ich kein Geld, aber das verdorbene Seidenbild gibt mir die Möglichkeit, aus farbiger Seide Ausschnitte als Puzzle zu Bildern zusammenzukleben. Das ist sicher schöner, als gekaufte Karten. Macht aber auch viel Arbeit. Drei bei Rossmann gekaufte Kalender zum Selbstgestalten mit eigenen Fotos habe ich fertig. Einen an Arne und einen an Ernst versandt. Manometer, das Porto hat sich gewaschen!!! Da Novella darauf bestand, dass ich wegen Brandgefahr den Stern nur mit einer LED betreiben soll, wenn ich fortgehe. Hat sie aber vergessen, dass sie mir ein leihen wollte. Darum hab ich mir selber eine gekauft. Möchte den Stern ja im nächsten Jahr auch wieder aufhängen. Es ist so tröstlich, wenn ich aus der Stadt zurückkomme, dass mich wenigstens mein Stern begrüßt von untern, wenn mich schon nichts anderes erwartet. Der Blog bei Wordpress kriegt immerzu Amiwerbung drauf. Den werde ich wohl darum schließen und in Zukunft hier weiter vor mich hin plaudern. Manchmal nervt das Internet. Z. B. bekomme ich laufend Mails von russischen Frauen, die glauben, dass ich ein Mann sei und sich dauernd mit mir treffen wollen. Da ich aber nicht rauskriegen kann, von welcher zentralen Stelle sie meine Mail-Adresse haben, sehe ich keine Möglichkeit, als es immer wieder mit Belehrung und Spam-Kennzeichnung zu versuchen. So, genug jetzt erst einmal. Ich werde versuchen, noch ein wenig zu lesen.

Arbeiten ohne Hände?

Autor: GERELCA am 26.07.2014

Nur mit Kopf allein geht leider nicht!!! ------- Bisschen schreiben muss ich immer dabei!!!------- aber das Internet ist tückisch!!!------- Wollte ich doch ein neues Bildverarbeitungsprogramm herunterladen, damit ich mit Uli kompatiebel bin, aber das I. will mir immer wieder andere Programme audrängen und blockt meine Wünsche ab.------- Mit Mühe konnte ich endlich mal wieder auf die eigene HP zugreifen!------- Aber die eine e-Mail Adresse, die benötige, kriege ich nicht raus, weil der ganze Müll immer dazwischen kommt!!!------- So kann ich eine Glückwunschmail wieder einmal nicht versenden!!!-------

Ein neuer Morgen

Autor: GERELCA am 01.06.2014

1. 6. 2014 Morgennebel hoben sich vom Gras - / - als ich die Tür sacht öffnete. - / - Erste Sonnenstrahlen blitzten hinter dunklen Tannen.- / - Der Tau lag feucht. - / - Die Haut schauerte in der Kühle. - / - Rasch schloss ich die Tür. - / - Die dunkelviolette Schwerlilie - / - begrüßte mich heute Morgen, - / - als ich meine Tür später öffnete. -/- Hinter den Häusern ging die Sonne auf - / - und eine Amsel sang schon ganz weit oben. - / - Morgen wird die gelbe Lilie erblühen. - / - Freudig gespannt erwarte ich sie. - / - Südtirol Der Sperling auf der Stuhllehne - / - - bat mich um Krümel. _ / - Aber mein Tisch und meine Hände - / - waren so leer wie unsere Mägen. - / - Mitleidsvoll neigte er den Kopf und schwänzelte, - / - bevor er abflog zum nächsten Tisch. - / - Ruhig trat ich zum Fluss. - / - Unter der Brücke tobte das Wasser über die Steine. - / - Tauben nahmen eine Dusche. - / - Ein Viertel Regenbogen stand über dem Gischt. - / - „Wo steckst du?“ sagte hinter mir eine Männerstimme gereizt. - / - Lächelnd nahm ich Wurst und Brötchen aus seiner Hand. - / - Sofort kamen die Spatzen näher. - / - Fernweh - / - Wenn vom Bahndamm drüben das Rauschen - / - - vorbeifahrender Güterzüge mein Ohr trifft, - / - - überfällt es mich jäh. Erinnerungen - / - an das Reisen mit glücklichen Kindern, -/ - - an Zelte oder Wasser und Wind… - / - - So viel Vergangenheit liegt hinter mir. - / -

Arbeit am Word

Autor: GERELCA am 31.05.2014

Realität ist das, was der Mensch zu sehen und nicht mehr zu ertragen meint. Nur die Zukunft kann erweisen, wie es sich wirklich verhält, aber weil jeder einzelne Mensch seine eigene Wahrnehmung und damit Wahrheit hat, kann sie bei jedem anders aussehen. - / - Ich sollte meinen Mann schmähen und möchte ein Hund sein, um ihm ans Bein pinkeln zu können. - / - Ich liebe noch immer, obwohl der Liebste mich verschmäht und ich darum eine Eselin genannt werden kann und mich vor Herzeleid selbst nicht mehr mag. – Geb´s Gott, dass das bald vergeht. Die Zeit nimmt ja immer alles mit in die Vergangenheit, wenn auch nicht ins Vergessen. - / - Mein Credo - / - (Vorsatzbildung von 2012 für das Autogene Training) Heiter und gelassen empfange ich den Tag - / - Mag kommen, was da kommen mag. - / - Ich bin der Mutter Erde und des Kosmos Kind. - / - Glück und Harmonie singen mir Bäume und Wind. - / - Sanfte Menschen könnten das auch, doch - / - das aggressiv reden schlägt mir auf den Bauch. - / - Leichtere Zeitgenossen tun mir gut, sie - / - Bringen Heiterkeit und keine Stinkewut. - /- - / - - Starke Kräfte durchpulsen und erströmen den Leib, - / - Sie sorgen, dass ich fröhlich und erfolgreich bleib. - / - Mit Augen und mit Herzen freu ich mich der Schönheit der Welt. - / - Könnten doch widrige Schmerzen nur klopfen wie Regen aufs Zelt. - / - Ich tue was ich kann und schreie, wenn ich muss. - / - Für nachdenken und die richtigen Worte lächelt mir der Musen Kuss. - / - Mein Schöpfern in Worten und Bildern verändern mein Umfeld und mich. - / - Beobachten und subtil schildern prägen mein ganzes Ich. - / - - / - Die Seelen im tiefsten Dunkeln und die Pracht der Farben im Licht, - / - Füllen Leserherzen mit Schauern oder heiterer Zuversicht. - / - Ruhig und schlicht zu sein, das ist meine Natur, - / - Im stressfreien Miteinander von Jähzorn keine Spur. - / - - / - - - Die Wurzel für Optimismus ist in Gedanken gelegt. - / - - Ich lebe, was ich denke und was die Seele bewegt. - / - - Was sonst noch getan werden muss, tu ich frei mit gewisser Leichtigkeit. / - - Heiter das Komische sehen verleiht mir die Gelassenheit. / - Oh, ich kenne bittere Schmerzen, sie sind allergrößste Pein. - / - Galle, Magen, Kopf und Glieder sollten immer wieder blitzschnell schmerzfrei sein. - / - Schmerzgedächtnis lösche dich! Nicht mal unbewusst erinn´re mich. - / - - / - - Wenn die Seele leidet, gräbt das tief sich ein. - / - - Schafft erst Leiden Tiefe? Kann das sein? -/ - Mein inneres Lächeln tut Wunder, schau der Zukunft frei ins Gesicht. - / - Ich arbeite, was ich kann, erfülle meine Pflicht. - / - Sinnlich heiter zu leben; Mutter Gaia schenke voll ein. - / - Humor ist der Saft des Lebens. Will möglichst frisch und munter sein. - / - Also mache ich nun weiter, bin gelassen und heiter - / - über den ganzen Tag, mag kommen, was da kommen mag.- / -
Schlagworte:
Worte, Mein Credo

Fast alle Arbeiten an der Nähmaschine erledigt

Gestern mit viel Elan geschafft -------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich war sehr fleißig gestern. Zuerst habe ich in der „Bude“ aufgeräumt, Päckchen mit im Moment nicht benutzten Utensilien gepackt und beschriftet, ins andere Zimmer gestellt und dort etwas vernünftiger gestapelt. Es hat hier ja alles den Drang, abzustürzen. Wahrscheinlich trägt der Autoverkehr auf der Straße vorne viel dazu bei. So viel Kraft hatte ich ja auch nicht mehr, um die Befestigungen stabil anzubringen. --- Die Stange mit dem schönen Vorhang von K. A. war schon heruntergefallen. Der Vorhang liegt nun schön zusammengefaltet in einem größeren Karton, wo noch andere Vorhänge Platz finden werden. Die Stange steht in zwei Teilen an einer nicht einsehbaren Stelle sicher. Gegen Mittag wollte ich einkaufen fahren, aber ich hätte lange auf den Bus warten müssen. Also ging ich mutig zu Fuß los. Es dauert zwar immer eine Weile, aber ich musste mich nur einmal ein bisschen festhalten und nicht wieder auf irgendwelche Treppenstufen setzen, um zu verschnaufen und auszuruhen. Im LIDL waren wieder von allem zu große Packungen für Singles. Als ich es einer Frau neben mir sagte, zeigte sie mir einen Salat, in dem drei Sorten drin waren und erzählte mir, wie sie das verwahrt im Kühlschrank. So hatte ich es ja früher in der Gasthausküche auch gemacht, und ich folgte dankbar ihrer Empfehlung. Als das „Säckchen voll war“, ging ich wieder heim. Natürlich hatte die Einkauferei zu lange gedauert, so dass ich wieder fast eine Stunde auf den nächsten Bus hätte warten müssen. Also entschloss ich mich, den Rückweg auf der anderen Umgehungsstraße zu nehmen, dort, wo ich immer mit Sita vom Aldi zurückgelaufen bin. Das Wägelchen war schwer, darum zog ich es zeitweise mit beiden Händen im Rücken hinter mir her. Aber das war auch anstrengend und mir wurde schwindelig. Da es auf diesem Weg keine Eingangsstufen vor den Häusern gibt, blieb ich ein bisschen stehen und kramte mir aus den Einkäufen etwas zu naschen. Und wirklich, beim Nüsse kauen erholte sich der Gleichgewichtssinn wieder. Auf einer früheren Baustelle sind die Häuschen schon bezugsfertig inzwischen. Ich konnte jungen Leuten mit Kind gratulieren, dass das Haus so hübsch geworden ist und sie bedankten sich artig. Als ich fragte, ob sie auch ein bisschen Garten dahinter hätten, bejahten sie das und ich sagte fröhlich: „Fein!“ Da freuten sie sich auch.